Tinnitus
Allgemeines zu Tinnitus (Ohrgeräuschen)
In Deutschland leiden 600.000 bis 800.000 Menschen an Ohrgeräuschen
(hochfrequentes Pfeifen, Rauschen , Zischen, Klirren, Brummen).
Es dominieren hochfrequente Geräusche, was mit Hörverlusten
im hochfrequenten Bereich zusammenhängt. Die Geräusche können
mehr oder weniger gleichförmig empfunden werden oder aber
schwanken und auch anfallsweise auftreten. Es gibt dann
Phasen, in denen das Geräusch völlig verschwunden ist. Als
chronisch wird der Tinnitus bezeichnet, wenn er länger als
sechs Monate besteht. Für die Betroffenen sind die Ohrgeräusche
oft so belastend, daß sie die Lebensqualität entscheidend
beeinträchtigen. Viele Betroffene leiden unter Schlafstörungen
insbesondere Einschlafstörungen, psychosomatische Störungen
wie Schwindelanfälle, Spannungskopfschmerzen, Magenschmerzen
und unter den Auswirkungen übermäßiger Medikamenteneinnahme.
Die Patienten fühlen sich hilflos den Ohrgeräuschen ausgeliefert.
Der empfundene Kontrollverlust, die Hilflosigkeit, das Gefühl
machtlos dem Tinnitus gegenüber zu stehen und die Hoffnungslosigkeit
führen zu depressiver Verstimmtheit, Reizbarkeit und Angstreaktionen.
Es entsteht das Gefühl sich nicht mehr entspannen und konzentrieren
zu können sowie die Befürchtung, den Anforderungen der Arbeitssituation
nicht mehr gerecht zu werden. Aufbau unserer Seiten zu Tinnitus
Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zur psychologischen
Behandlung von Ohrgeräuschen (in Ergänzung zu ärztlichen
Maßnahmen und der Behandlung durch den Hörakustiker)
Sie erfahren:
a) welche psychologischen Mechanismen die Belastung
durch Ohrgeräusche verschlimmern (Teufelskreis des Tinnitus)
b) wie Sie diesen Teufelskreis
durchbrechen (Behandlungskreis des Tinnitus).
c) in einem Artikel über
die Psycho-Physiologie des Hörens in allgemeinverständlicher
Form ein klares Verständnis über die Komplexität des Hörens
und die daraus entstehenden Behandlungsmöglichkeiten.
d) Links zum Thema Viel Spaß beim Lesen!
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