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Der positive Behandlungs-Kreislauf des Tinnitus

Ein Patient mit einem nicht kompensierten Tinnitus befindet sich in einem Teufelskreis der Aufmerksamkeitsfocussierung und stark emotionaler Reaktion auf den Tinnitus. Wie kann der Tinnitusbetroffene lernen aus dem Teufelskreis des Tinnitus auszubrechen und die negative Selbstverstärkungsschleife umwandeln in eine positive Therapieschleife?

Die positive Therapieschleife

Kontinuierlich auftretende Reize, die keine Handlungsrelevanz besitzen (vorbeifahrende S-Bahn, Ticken einer Uhr, Geräusch eines Kühlschranks), werden dann mehr und mehr ausgeblendet und irgendwann kaum noch registriert, wenn sie keine emotionale Reaktion auslösen (vgl. Die Psychologie des Hörens).Der Tinnitusbetroffene kann also lernen, mit seinen Ohrgeräuschen gelassen und entspannt umzugehen und sich auf andere angenehme Geräusche zu focussieren. Je mehr im dies gelingt, um so weniger wird sein Organismus das Ohrgeräusch als bedeutsam kodieren und es allmählich weitgehend ausblenden. Die subjektiv empfundene Lauststärke des Tinnitus und die subjektive Beeinträchtigung durch das Ohrgeräusch werden abnehmen.

 

Hypnose und Hypnotherapeutische Verfahren sind in besonderem Maße geeignet, inadäquate und hinderliche Muster der Aufmerksamkeitssteuerung und Reizverarbeitung zu verändern. Der Betroffene lernt u.a. ein entspanntes, gelassenes Registrieren des Tinnitus, die Assoziation des Tinnitus mit ungefährlichen, uninteressanten Geräuschen und die Focussierung weg von dem störenden Geräusch hin zu anderen, angenehmen Wahrnehmungen.


Aktualisierungen*:

C-Seminare:

Seminarliste der Veranstaltungen von Ortwin Meiss im Jahre 2007:

Liste öffnen

*21.11.2006

SEMINARE in Hamburg 2007 neu
*16.09.2006

Weiterbildung:

Hypnotherapeutische und systemische Konzepte für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen (Ki Hyp)

Curriculum Hypnotherapeutische und systemische Konzepte für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen (Ki Hyp)
*30.03.2006

 

 

 


 

 

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