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Qualmstopp / Hypnotherapeutische Methoden
der Raucherentwöhnung
Ulrich Freund
Die hypnotherapeutische Behandlung von Abhängigkeiten wird
am Beispiel des Rauchens exemplarisch erörtert. Raucher
sind höchst ambivalent, sie wollen einerseits aufhören,
andererseits wollen sie es nicht. Die daraus resultierende
Dissoziation kann utilisiert werden, denn das ist der Weg,
das Muster ebenso schnell wie effektiv zu unterbrechen.
Dies gilt, wenn der Raucher eine überwiegend habituelle
Abhängigkeit entwickelt hat. Die Therapie ist dann kurz
und die Nutzung der Trance sehr effektiv, die Therapie ist
eher progressiv orientiert. Wesentlicher Bestandteil ist
die Prophylaxe.
Steht das Symptom Rauchen aber für ein Syndrom von unterschiedlichen
Defiziten, so ist eine gezielte Ressourcenarbeit nötig,
die regressive Elemente ebenso wie auch progressive umfaßt.
Die dynamischen Elemente der Herkunftsfamilie sind unbedingt
mit zu bearbeiten.
Ulrich Freund zeigt hier seine persönliche Methodik der
Raucherentwöhnung. Sie ist eine hervorragende Ergänzung
zu Wilhelm Gerls “Smoke ex” und auch für diejenigen interessant,
die schon einen Kurs zum Thema Raucherentwöhnung gemacht
haben. Ulrich Freund versteht es, wie kaum ein anderer,
Metaphern und Symbole in der Therapie einzusetzen und zu
nutzen.
Über den Seminarleiter: Ulrich Freund, Dipl.Soz.Päd., ist
seit vielen Jahren organisatorisch und therapeutisch in
einer Rehaklinik in Bad Orb tätig. Er arbeitet zielorientiert
mit Metaphern und ist auch ein leidenschaftlicher Märchenerzähler.
Ulrich Freund gehört dem Beirat der Europäischen Märchengesellschaft
an, deren Frühjahrs-tagung er 1998 ausgerichtet hat. Seit
10 Jahren ist er vielen als Gastgeber und Organisator der
Hypnotherapietage Bad Orb der M.E.G. bekannt und hat einen
Lehrauftrag an der FH Fulda.
Ort: Milton Erickson Institut Hamburg
Zeiten: Freitag, 16. September 2005 14.00 bis 20.30 Uhr
Samstag, 17. September 2005 10.00 bis 18.00 Uhr
Seminargebühr: 220,- € (MEG-Mitglieder 200,- €)
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